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Fremde Federn: Crisis? What crisis?
Die Subprime-Krise / Wiederholt sich die Geschichte? / Parallelen zu 1998
FRANKFURT, 23. August 2007. „Nicht unregulierte Finanzmärkte, sondern weltpolitische Krisen verursachen Rezessionen." Das schreiben die Fremden Federn in der neuen Ausgabe ihres Newsletters „conCret“. Die Gefahr eines weltweiten Konjunktureinbruchs durch die derzeitige Subprime-Krise sei daher ebenso gering wie die einer langanhaltenden Aktienbaisse.
„Rezessionen entstehen durch externe Schocks – durch Ölkrisen, Golfkriege oder andere weltpolitische Unwägbarkeiten. Daneben spielen geld- und fiskalpolitische Fehler eine Rolle. Weil Zentralbanken und Regierungen aber lernfähig sind, werden solche Fehler immer seltener“, so Dr. Ralf Köddermann von den Fremden Federn. Finanzmarktentwicklungen seien aber nur von nachrangiger Bedeutung. Das gelte selbst für die Deflation in Japan, die vor allem aufgrund ausbleibender Strukturreformen nicht enden wollte. Und als in Holland 1637 die Tulpenzwiebelspekulation zusammenbrach, habe das Goldene Zeitalter anschließend noch viele Jahrzehnte angedauert.
Die Fremden Federn sehen Parallelen zwischen der aktuellen Situation und der Lage im Oktober 1998, als nach der Zahlungsunfähigkeit Russlands und dem Zusammenbruch von LTCM kaum noch jemand bereit war, in festverzinsliche Wertpapiere mit auch nur dem geringsten Ausfallrisiko zu investieren. Damals wie heute sei eine überraschende Zinssenkung der Fed das Signal gewesen, das die Märkte wieder beruhigte. „Auch weil sich die Marktteilnehmer von so etwas beeindrucken lassen, glauben wir nicht, dass aus der Subprime-Krise ein weltweiter Konjunktureinbruch mit langer Baisse wird“, schreiben die Fremden Federn weiter.
Wirtschaftskrisen werde es aber dennoch immer wieder geben. „Auch 1998 bedeutete die schnelle Marktberuhigung nicht den Beginn einer neuen Ära. Bis zur nächsten Rezession dauerte es aber noch lange, bis zum Herbst 2001. Dass sich die Weltwirtschaft nach einer gewöhnlichen Schwächephase nicht wieder erholen wollte, lag am 11. September – an harten Fakten, und nicht an den Unwägbarkeiten des Anlegerverhaltens“, heißt es abschließend.
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Die Fremde Federn Köddermann & Quentel GbR ist eine Text- und Kommunikationsagentur für die Finanzbranche. Sie schreibt Werbetexte, Produktbeschreibungen sowie Investmentkommunikation und übersetzt Finanztexte aus der englischen in die deutsche Sprache.
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Fremde Federn: Mehr Behavioural Finance, bitte!
Das Beispiel Hindsight Bias / Akzeptanzprobleme / Forschung und Lehre sind gefordert
FRANKFURT, 4. Oktober 2006. „In der Ausbildung von Portfoliomanagern spielt Behavioural Finance nur eine Nebenrolle. Das sollte sich ändern." Das schreiben die Fremden Federn in der neuen Ausgabe ihres Newsletters „conText“. Ebenso wie alle anderen Marktteilnehmer seien auch Portfoliomanager nicht gegen kognitive Täuschungen gefeit. Wenn ihnen das bewusst ist, könnten sie solchen Denkfallen leichter entgehen und eine bessere Performance erzielen. Eine intensivere Ausbildung in Behavioural Finance würde dazu einen wichtigen Beitrag leisten.
Ein Beispiel für eine solche Täuschung sei der 1975 erstmals beschriebene „Hindsight Bias“, auf Deutsch „Rückschaufehler“. Er besagt, dass Menschen nach einem überraschenden Ereignis häufig glauben, dass sie es schon lange haben kommen sehen. Erst kürzlich hätten zwei Wissenschaftler der Universitäten Mannheim und Toulouse gezeigt, dass Portfoliomanager mit einem ausgeprägten Hindsight Bias Wertpapiere unverhältnismäßig hoch gewichten, zu denen es gerade positive Nachrichten gab. Außerdem würde der Hindsight Bias zu einer Unterschätzung von Kursschwankungen führen. „Das schmälert die Performance“, so Dr. Ralf Köddermann von den Fremden Federn.
Abhilfe schafft nach Ansicht der Fremden Federn eine intensivere Ausbildung in Behavioural Finance. „Vieles spricht dafür, dass der Hindsight Bias bei Portfoliomanagern vor allem deshalb auftritt, weil sie sich seiner Existenz gar nicht bewusst sind oder ihn für sich persönlich ausschließen.“, schreiben die Fremden Federn weiter. Umfangreichere Behavioural-Finance-Kenntnisse könnten dies ändern. Das Fachgebiet sollte im Finanzstudium deshalb zu einem Pflichtelement werden.
Allerdings gäbe es Akzeptanzprobleme. „Die heutige Behavioural Finance hat eine entscheidende Schwäche. Sie ist keine geschlossene Theorie, sondern besteht aus einem Sammelsurium von Ansätzen. Für sich genommen sind sie alle plausibel, doch recht zusammenzupassen scheinen sie nicht.“ Das müsse sich ändern. „Neben der Lehre ist auch die Forschung gefordert. Die Wissenschaft sollte sich um die Entwicklung eines geschlossenen Ansatzes bemühen“, heißt es abschließend.
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Fremde Federn: Die Werbeaussagen der Fondsgesellschaften ähneln sich stärker als ihre Investmentansätze
Asset Manager haben Alleinstellungsmerkmale. / „Sie sollten mutiger sein und diese auch nennen."
FRANKFURT, 23. Juni 2006. „Viele Asset Manager verzichten heute mehr denn je darauf, ihre Besonderheiten offensiv zu vertreten." Das schreiben die Fremden Federn in der neuen Ausgabe ihres Newsletters „conText". Sehr häufig beschrieben Fondsgesellschaften ihren Investmentansatz als Mischform mit Top-down- und Bottom-up-Elementen, bei dem fundamentale, quantitative und technische Analysen miteinander verbunden werden. Auch Merkmale wie „Teamansatz mit klaren Verantwortlichkeiten", „effizientes Risikomanagement" und „niedrige Transaktionskosten" würden in der Regel hervorgehoben. Die Werbeaussagen der Asset Manager würden sich daher erheblich stärker ähneln als ihre Investmentansätze.
Als Grund für die immer homogenere Selbstdarstellung nennen die Fremden Federn zum einen eine ausgeprägte Vorsicht: „Wer sich klar als Einzelwertspezialist oder Growth-Manager positioniert, wird keine Kunden erreichen, die Top-down-Strategien oder den Value-Ansatz bevorzugen", so Dr. Ralf Köddermann von den Fremden Federn. Hinzu käme, dass sich viele Fondsgesellschaften des Fehlens von Alleinstellungsmerkmalen in ihren Werbeaussagen gar nicht bewusst seien. Werbung, die sich für Außenstehende kaum von der Selbstdarstellung der Konkurrenz unterscheidet, erscheine aus der Innensicht oft einzigartig. „Der Kunde gewinnt den Eindruck, dass schon wieder ein Asset Manager der Konkurrenz zum Verwechseln ähnlich ist. Dabei hat sein Investmentansatz in Wirklichkeit Besonderheiten, die kein Wettbewerber bieten kann."
Eindeutige Hinweise auf eine immer größere Homogenität der Anlagestrategien gäbe es hingegen nicht. Vieles spräche dafür, dass sie sich heute genauso stark voneinander unterscheiden wie vor der Baisse der Jahre 2001 und 2002. Die Tracking Errors seien in den letzten Jahren zwar zurückgegangen. Dies sei aber nicht die Folge größerer Benchmarktreue und damit einer größeren Homogenität, sondern die Konsequenz der heute niedrigeren Marktvolatilität.
Nach Auffassung der Fremden Federn sollten sich Asset Manager ihrer Alleinstellungsmerkmale bewusst werden und diese offensiv vertreten. Die Kommunikationsagentur ist aber optimistisch, dass dies auch geschieht: „Wir prognostizieren, dass die Fondswerbung schon bald wieder heterogener wird – die Fondsprodukte sind es ja schon", heißt es abschließend.
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Fremde Federn: Immer weniger Fondsmanager äußern sich zu Einzelwerten
Das Anlegerschutzverbesserungsgesetz soll für mehr Transparenz sorgen. Im Asset Management ist oft das Gegenteil der Fall. / „Gut und gut gemeint"
FRANKFURT, 12. September 2005. „Nur noch wenige Portfoliomanager sind bereit, sich zu Einzelwerten zu äußern. Für Anleger bedeutet das weniger Transparenz.“ Das schreiben die Fremden Federn in der neuen Ausgabe ihres Newsletters „conText“. Die Zurückhaltung sei eine Folge des Anlegerschutzverbesserungsgesetzes vom 28. Oktober 2004. Fondsgesellschaften seien unsicher, ob sie nicht die Anzahl sämtlicher in ihren Fonds enthaltenen Aktien veröffentlichen müssen, zu denen ihre Portfoliomanager öffentlich Stellung nehmen.
Durch das Anlegerschutzverbesserungsgesetz sollen Interessenkonflikte zwischen Finanzdienstleistern und ihren Kunden besser als bisher verhindert werden. Interessenkonflikte können etwa entstehen, wenn eine Bank Aktien eines bestimmten Unternehmens besitzt und sie verkaufen will. Sie könnte versucht sein, zum Nachteil ihrer Kunden eine zu positive Analyse dieses Unternehmens zu veröffentlichen. Damit Anleger die Objektivität einer Wertpapieranalyse richtig einschätzen können, musste ein Finanzdienstleister bereits nach altem Recht eine Beteiligung von mehr als einem Prozent an dem analysierten Unternehmen offenlegen. Für Beteiligungen seiner Investmentfonds galt das aber nicht.
Nach neuem Recht muss ein Finanzdienstleiter, der sich öffentlich und wertend zu einer Aktie äußert, alle „bedeutenden finanziellen Interessen“ angeben. Dass dazu auch Beteiligungen seiner Investmentfonds zählen können, sei nicht auszuschließen. Wenn ein Fondsmanager durch öffentliches Lob den Kurs einer Aktie seines Fonds tatsächlich positiv beeinflusst, würde davon vor allem der Kunde profitieren. Einen Interessenkonflikt gäbe es also nicht. Weil aber die Fondsgesellschaft, wenn auch nur indirekt, ebenfalls vom Kursanstieg profitiere, könne es „bedeutende finanzielle Interessen“ durchaus geben. „Die letzte Sicherheit, ob sich eine Fondsgesellschaft nur dann zu einem Einzelwert äußern darf, wenn sie gleichzeitig eine Liste sämtlicher in allen Fonds enthaltenen Positionen dieser Aktie publiziert, fehlt. Daher kann man es keinem Compliance-Officer verdenken, wenn er von der öffentlichen Erwähnung von Einzelwerten abrät", sagt Dr. Ralf Köddermann von den Fremden Federn.
Der allseits geforderten Transparenz könne das nur abträglich sein. „Wenn auf Äußerungen zu Einzelwerten verzichtet wird, erfährt der Anleger noch weniger über die Überlegungen, die den Entscheidungen des Fondsmanagers zugrundeliegen.“ Vielleicht werde es aber auch in einigen Monaten ein BaFin-Rundschreiben geben, das den alten Zustand wiederherstellt und dennoch nicht dem EU-Recht widerspreche. „Das wäre natürlich die beste Lösung“, schreiben die Fremden Federn abschließend.
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Fremde Federn: Altersvorsorge mit Investmentfonds? Nicht in Deutschland
Für deutsche Anleger haben Aktienfonds nur wenig mit Altersvorsorge zu tun. Um das zu ändern, muss ein neues Label her.
FRANKFURT, 31. Januar 2005. „Um den Altersvorsorgemarkt für Fondsgesellschaften zu erschließen, ist mehr nötig als Investor Education." Das schreiben die Fremden Federn in der neuen Ausgabe ihres Newsletters „conText". In Deutschland dienten Aktienfonds aus Sicht vieler Investoren der Anlage von überschüssigem Geld, nicht aber dem systematischen Vermögensaufbau. Dieses Image sei kaum zu korrigieren. Viel einfacher sei es, eine neue Marke zu schaffen.
Lediglich drei Prozent der befragten deutschen Fondsanleger hätten in einer Umfrage im Auftrag des BVI angegeben, dass ein wesentlicher Vorteil von Investmentfonds ihre Eignung für die Altersvorsorge sei. "Rendite" und "Sicherheit" seien dagegen von 45 bzw. 23% der Umfrageteilnehmer genannt worden. Altersvorsorge werde in Deutschland nun einmal mit Lebensversicherungen in Verbindung gebracht. "Daran dürften auch die jüngsten Änderungen ihrer Besteuerung nichts ändern, zumal die vielen Ende letzten Jahres abgeschlossenen Verträge bespart werden müssen und dieses Geld für die Fondsanlage nicht mehr zur Verfügung steht," so die Fremden Federn.
Die bisherigen Versuche, Fonds im Bewusstsein der Anleger als Instrument der Altersvorsorge zu etablieren, hätten keinen Erfolg gehabt. Aus Marketingsicht sei das wenig erstaunlich, handele es sich doch um den klassischen Versuch, das Image eines Produkts radikal zu ändern. Dies sei schon immer äußerst schwierig gewesen. Vor diesem Hintergrund sei es auch verständlich, dass die Erfolge vieler Produktinnovationen der letzten Jahre nicht ausreichten, um die Mittelabflüsse aus traditionellen Aktienfonds auszugleichen. "Indexnahe Fonds, Garantieprodukte oder Absolute-Return-Fonds laufen dem zuwider, was deutsche Anleger mit Aktienfonds verbinden. Wer risikoarme Investments will, entscheidet sich nicht für Aktienfonds gleich welchen Typs, sondern für Anleihen, den Geldmarkt oder Immobilien," sagt Dr. Ralf Köddermann von den Fremden Federn.
Viel einfacher als das Image einer alten Marke zu verändern oder zu erweitern sei es, eine neue zu schaffen. Aus gutem Grund hieße der Smart nicht Mercedes, sondern Smart. Wenn sich ein Unternehmen von Assoziationen der Vergangenheit trennen wolle, wähle es oft einen neuen Namen: Aventis, Novartis oder World Net. Investmentfonds, die in Deutschland zu einem Instrument der Altersvorsorge werden sollen, sollten anders heißen. "Ein neues Label muss her. Aber bitte nicht AS-Fonds. Das ist verbrannt," schreiben die Fremden Federn abschließend.
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Änderung des Firmennamens
Fremde Federn · Köddermann & Zimmermann GbR wird zu Fremde Federn · Köddermann & Quentel GbR / Neuer Name – gleiche Personen
FRANKFURT, 13. September 2004. Anette M. Zimmermann, einer der beiden Partner der Fremden Federn, hat ihren bisherigen Nachnamen „Zimmermann“ durch ihren Geburtsnamen ersetzt und heißt jetzt wieder Anette M. Quentel.
Da die Fremden Federn eine Personengesellschaft sind, ändert sich auch unser offizieller Firmenname und wird zu Fremde Federn · Köddermann & Quentel GbR.
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Fremde Federn: Auf die Transaktionskosten kommt es an
Kostenbewusstsein als Schlüssel zur Outperformance / Starke Veränderungen der Ranglistenplatzierungen / Verkaufsargument niedrige Transaktionskosten
FRANKFURT, 2. August 2004. „Investmentfonds, deren Transaktionskosten systematisch niedriger sind als die der Konkurrenz, haben die Chance auf dauerhaft gute Platzierungen in den Performance-Ranglisten. Für alle anderen bleiben Spitzenplätze oft eine nur dem Glück zu verdankende Ausnahme." Das schreiben die Fremden Federn in der neuen Ausgabe ihres Newsletters „Context".
Nicht selten seien Fonds, die in der Vergangenheit Spitzenplätze belegten, in späteren Jahren allenfalls Mittelmaß. So würde sich die Zahl der Standard & Poor's Fund Stars eines Fonds im Zeitablauf häufig stark verändern. Beispielsweise gäbe es bei europäischen Aktienfonds keinen erkennbaren Zusammenhang zwischen der Anzahl der Sterne in März 2001 und der Anzahl der Sterne im März 2004. Bei internationalen Aktienfonds sei das Ergebnis ähnlich. „Dass ein Fünf-Sterne-Fonds des Jahres 2001 auch im Jahr 2004 zu den Fünf-Sterne-Fonds zählt, ist alles in allem kaum wahrscheinlicher als der Aufstieg eines langjährigen Underdogs in die Spitzenkategorie", so Dr. Ralf Köddermann, einer der beiden Partner der Fremden Federn.
Einzelnen Fonds würde es aber durchaus gelingen, über Jahre hinweg sehr gute Platzierungen zu erzielen. „Dies allein mit Glück zu erklären, wäre zu einfach", meint Dr. Köddermann. Die Überlegenheit ihrer Manager sei ebenfalls keine befriedigende Erklärung, da die Personalfluktuation in der Investmentbranche hoch sei und viele ehemalige Starmanager später empfindliche Verluste hinnehmen müssten.
Eine entscheidende Rolle spielten vielmehr die Transaktionskosten. Wenn ein Fonds nicht nur ein niedriges Total Expense Ratio habe, sondern darüber hinaus mit konsequent niedrigen Transaktionskosten arbeite, könne er durchaus seiner Konkurrenz dauerhaft überlegen sein. Seltenere Portfolioumschichtungen oder eine verbindliche Obergrenze für die monatlichen Transaktionskosten würden der Performance nur gut tun.
Im Spezialfondsbereich seien solche Vorkehrungen gang und gäbe. Aber auch private Anleger würden zunehmend auf niedrige Transaktionskosten achten. Bei der Offenlegung der Total Expense Ratios werde es daher auf Dauer nicht bleiben, und bei Kennziffern für die Vergangenheitsperformance erst recht nicht. „In Zukunft werden Transaktionskostenmaße auch im Publikumsfondsmarketing eine wichtige Rolle spielen. Sie erfüllen das Bedürfnis der Privatanleger nach harten Fakten, und zur Prognose der zukünftigen Performance eignen sie sich von allen Kennziffern noch am besten", schreiben die Fremden Federn abschließend.
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Fremde Federn: Dach-Hedgefonds – erfolgversprechend, aber erklärungsbedürftig
Kommerzieller Erfolg zu erwarten / Aufklärungsarbeit nötig / Imageprobleme bei Privatanlegern
FRANKFURT, 26. Januar 2004. „Dach-Hedgefonds haben die Chance, zu einem kommerziellen Erfolg zu werden. Dazu muss es den Fondsgesellschaften allerdings gelingen, den Anlegern Funktionsweise, Aufgabe und Risiken von Hedgefonds genau zu erklären." Das schreiben die Fremden Federn in der neuen Ausgabe ihres Newsletters „Context".
Richtig eingesetzt seien Hedgefonds eine sinnvolle Portfoliobeimischung, die aufgrund ihrer vergleichsweise geringen Korrelation mit anderen Assetklassen das Risiko-Ertrags-Profil eines Portfolios erheblich verbessere. Für Privatanleger, denen die Funktionsweise von Hedgefonds nicht klar sei und die sie ausschließlich der Ertragserwartungen wegen kauften, seien Enttäuschungen hingegen unvermeidbar. Denn angesichts der bevorstehenden Konjunkturerholung und der wieder freundlicheren Börsenstimmung spräche eine Menge dafür, dass Aktien in diesem Jahr höhere Renditen erzielen würden als Hedgefonds. Wichtig sei, die Anleger über diese Zusammenhänge genau zu informieren. „Anderenfalls besteht die Gefahr, dass die neuen Produkte nach wenigen Jahren genauso verbrannt sisind wie heutzutage Technologiefonds", warnt Dr. Ralf Köddermann, einer der beiden Partner der Fremden Federn.
Für eine umfassende Aufklärungsarbeit spräche auch die Tatsache, dass viele Privatanleger nach den Erfahrungen der letzten Jahre allen neuen Anlageformen mit Misstrauen begegneten, die kein Höchstmaß an Sicherheit böten. Vielen sei noch allzu bewusst, dass sie seinerzeit mit dem Neuen Markt viel Geld verloren hätten und selbst die T-Aktie nicht gehalten habe, was sie versprach. „Wer diese Erfahrungen gemacht hat, begegnet jedem neuen Produkt mit Misstrauen, das keine Kapitalgarantie in exakt definierter Höhe verspricht", so Dr. Köddermann.
Hinzu käme, dass Hedgefonds bei Privatanlegern noch immer mit Imageproblemen zu kämpfen hätten. Während sich Hedgefonds seit der LTCM-Krise eines bemerkenswerten Imagewandels in der Financial Community erfreuten und vor allem ihres Diversifikationspotentials wegen geschätzt würden, bestünde bei Privatanlegern noch erheblicher Informationsbedarf.
Für Fondsgesellschaften, Berater und Anleger sei es gleichermaßen wünschenswert, die neue Fondsklasse als das zu etablieren, was sie ist: eine sinnvolle Ergänzung eines jeden Portfolios. Hedgefondsanbieter sollten deshalb nicht der Versuchung unterliegen, ihre Produkte um des kurzfristigen Verkaufserfolgs willen als Allheilmittel zu propagieren. „Stattdessen müssen sie zunächst einmal erklären, erklären und nochmals erklären. Das ist nicht unbedingt ein einfacher Weg, ermöglicht aber den langfristigen Aufbau einer von Vertrauen geprägten Kundenbeziehung", schreiben die Fremden Federn abschließend.
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Fremde Federn: Keinerlei Einerlei bei Fondsgesellschaften
Zwang zur Fixkostenreduzierung / Intelligentes Sparen / „Ein eigenes Profil“ / Wettbewerbsfaktor Zusatzleistungen
FRANKFURT, 27. August 2003. „In der Fondsbranche wird der Wettbewerb über Zusatzleistungen der Wettbewerb der Zukunft sein. Für Asset Manager ist er eine Chance, sich positiv von der Konkurrenz abzuheben und einen entscheidenden Mehrwert zu schaffen.“ Das schreiben die Fremden Federn in der neuen Ausgabe ihres Newsletters „Context“.
Die wachsende Bedeutung der Zusatzleistungen ergebe sich aus dem Zwang zum Abbau der in den guten Jahren immens gestiegenen Fixkosten. Beim Kostenabbau würde es nicht bei Fondsschließungen und der Auslagerung der Abwicklung bleiben. Vieles spreche dafür, dass Outsourcing auch vor dem Portfoliomanagement nicht halt mache. Die Konsequenz wäre eine noch stärkere Angleichung der Produkte der einzelnen Wettbewerber. Fondsgesellschaften müssten deshalb neue Wege finden, um sich positiv von der Konkurrenz abzuheben.
Im Portfoliomanagement spielten externe Zulieferer bereits heute eine wesentliche Rolle. Risikokontrolltools, Optimierungssoftware und Research würden extern eingekauft. „Es spricht aber nichts dagegen, dass die Einzelwertbeobachtung in Zukunft ebenfalls außer Haus vorgenommen wird und die Portfoliomanager auch ihre Einzelwert-Alphas nicht mehr selbst berechnen“, so Dr. Ralf Köddermann, einer der beiden Partner der Fremden Federn. Denn große Teile des Asset Managements hätten die Eigenschaften eines natürlichen Monopols. Ob Portfoliooptimierung, Einzelwertresearch oder Kennziffernberechnung – eine professionelle Durchführung erfordere große Investitionen und verursache hohe Fixkosten. Da sei es effizienter, wenn sie nur einmal bei einem externen Spezialisten anfielen als mehrfach in jeder einzelnen Fondsgesellschaft.
Die wachsende Ähnlichkeit der Produkte mache es umso wichtiger, dass Asset Manager ein individuelles Profil entwickelten. Möglich sei das insbesondere durch hochwertige und individuelle Zusatzleistungen. „Gerade die oft vernachlässigten kleinen Dinge sind es, mit denen sich eine Fondsgesellschaft profilieren kann. Für Fondsgesellschaften, die das erkennen, bietet die aktuelle Konsolidierungsphase große Chancen, denn Zusatzleistungen sind ein vergleichsweise kostengünstiges Instrument,“ sagt Dr. Köddermann.
Eine aktuelle Studie von Sector Analysis zeige deutlich, wo Vermittler zurzeit die größten Defizite sehen: bei der Bereitstellung von Information durch die Fondsgesellschaften, bei einer umfassenden und regelmäßigen Berichterstattung über ihre Fonds, die Anlageentscheidungen der Portfoliomanager und die Gründe dafür. Hier seien Marketing und Investment gleichermaßen gefordert. Außerdem sei damit zu rechnen, dass analog zu den Fluggesellschaften Kundenbindungsprogramme eine wesentliche Rolle spielen würden. „Bei den Airlines ist es schließlich auch nicht bei dem Hinweis auf die beste Bordverpflegung geblieben, nachdem man sich angesichts fehlender Unterschiede kaum noch mit den besten Flugzeugen oder den schnellsten Verbindungen profilieren konnte.“ Ein Vielfliegerprogramm mit attraktiven Prämien und Privilegien sei der nächste Schritt gewesen.
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Fremde Federn: Textagentur schreibt Biographien für Jedermann
Individuelle Biographien aus kompetenter Feder … jede Lebensgeschichte verdient es, aufgeschrieben zu werden … Biographien der Leute von Nebenan sind oft viel spannender als die der Medienstars
FRANKFURT, 27. August 2003. Jede Lebensgeschichte ist so spannend, dass sie aufgeschrieben werden sollte, meinen die "Fremden Federn", und deshalb schrieben sie Biographien. Wer sich selbst, seiner Familie und seinen Freunden ein ganz persönliches Geschenk machen möchte, ohne eigenhändig zur Feder greifen zu müssen, finde bei der Textagentur "Fremde Federn" kompetente Autoren und Ghostwriter. Aus Tagebüchern, Kassettenaufnahmen oder nach persönlichen Gesprächen erstellten Dr. Ralf Köddermann und Anette M. Zimmermann individuelle Biographien in Form von Romanen, Tagebüchern oder Kurzgeschichtensammlungen. Dabei konzentrierten sie sich ganz bewusst auf die Geschichten von Menschen, die nicht im Rampenlicht stünden, denn mehr oder wenige gute Bücher über das Leben von Stars und Sternchen aus Politik und Showbiz gebe es schon mehr als genug:
Gysi habe eine geschrieben, weil er gerade nichts Bessers zu tun habe; Bohlen habe sich sich bei seiner helfen lassen, weil sie sonst ein Fiasko geworden wäre, die von Naddel sei in Arbeit, weil die von Dieter so erfolgreich gewesen sei, Hillarys sei politisch notwendig gewesen, und die von Daniel Küblböck? … wer wüsste das schon.
Die Biographitis schien ausgebrochen zu sein ; fast jede Woche mache ein neuer Lebensbericht Schlagzeilen. Und was gebe es da zu lesen? Schlammschlachten, Beleidigungen, Namedropping, Pikanterien, hier und da mal ein Credo nach dem Motto "So sehe ich die Welt" und vieles, was man ohnehin schon wüsste, wenn man zur Zielgruppe gehörte.
"Der sensationelle Erfolg der literarisch meist eher mäßigen Lebensberichte liegt wohl in erster Linie darin begründet, dass sie von einer Welt und von Menschen erzählen, die den Lesern als Medienfiguren bekannt sind und von denen man hofft, durch die Lektüre der Biographien mehr zu erfahren", meinen die Fremden Federn. Dass die glänzenden Werke mit den professionell ausgeleuchteten Konterfeis auf dem Titel das nicht leisteten und dass die wahren Ziele der Veröffentlichung in der Gewinnmaximierung und der Erhöhung der Medienpräsenz lägen, sei vielen frühestens nach der Lektüre klar. Wer im Rampenlicht stehe, wolle nichts weniger, als der Welt sein wahres Gesicht zeigen.
Und deshalb seien es die ganz normalen Leute, die die Fremden Federn ansprächen: Menschen, die für ihre Familie und Freunde aufschreiben wollten, was sie erlebt hätten: Krieg und Frieden, Liebe und Feindseligkeit, Kinder und Beruf … Menschen, die eine Geschichte zu erzählen hätten: die Geschichte eines kleinen Ladens vielleicht oder die eines alten Hauses oder auch die Story von der Reise in den Süden Afrikas im Sommer 1951 ... Vielleicht sei bei dem einen oder anderen manchmal auch ein wenig Eitelkeit im Spiel; aus Berechnung entstünden solche Biographie jedenfalls nie. "Und ehrlicher als die so genannten Enthüllungen der Medienstars sind die ganz privaten Lebensgeschichten in jedem Fall," meint Anette Zimmermann, einer der beiden Partner der Fremden Federn. "Wahrscheinlich sind sie genau deshalb viel spannender als das mehr oder weniger Neue aus der Welt der Schönen und (Erfolg)Reichen."
Seine Biographie kann man sich schreiben lassen von:
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"Fremde Federn": Textagentur für die Finanzbranche gegründet
"Nur wer sich auf etwas spezialisiert, das er besser kann als andere, wird langfristig erfolgreich sein" - Branchenkenntnis und Kommunikationsexpertise als Erfolgsrezept
FRANKFURT/MAIN, 29. Januar 2003. Als "Fremde Federn, Köddermann & Zimmermann GbR" schreiben, übersetzen und redigieren Dr. Ralf Köddermann und Anette M. Zimmermann Werbetexte, Produktbeschreibungen und Investmentkommunikation. Zielgruppe der neuen Agentur sind Fondsgesellschaften, institutionelle Vermögensverwalter, freie Finanzvermittler und Versicherungen.
Das Angebot der Fremden Federn reiche von der Durchführung einzelner Kommunikationsprojekte für größere Unternehmen, die für ausgewählte Aufgaben einen Spezialisten suchen, bis zur umfassenden Betreuung kleinerer Finanzdienstleister, die keine oder eine nur kleine Marketingabteilung haben, aber nicht auf professionelle Investmentkommunikation verzichten wollen.
"Nur wer sich auf etwas spezialisiert, das er besser kann als andere, wird langfristig erfolgreich sein", so Dr. Ralf Köddermann von den "Fremden Federn", der bis Ende letzten Jahres Leiter Marketingkommunikation bei Invesco Deutschland war. "Viele Unternehmen haben erkannt, dass die Vergabe von Projekten an externe Unternehmen dann Vorteile bringt, wenn man mit fachkompetenten und erfahrenen Partnern zusammenarbeitet." Nach Studien der Wirtschafts- und Literaturwissenschaften und als Insider der Investmentbranche konzentrierten sich die "Fremden Federn" deshalb bewusst auf die Finanzdienstleistungsbranche.
Das Unternehmenskonzept der Fremden Federn sei aufgrund der unterschiedlichen Erfahrungen entstanden, die die beiden Kommunikationsspezialisten in der Vergangenheit gemacht hätten. "Wir haben überlegt, wie die Agentur aussehen müsste, mit der wir am liebsten zusammenarbeiten würden, und dann haben wir sie gegründet", so Anette Zimmermann, ebenfalls eine ehemalige Invesco-Mitarbeiterin, die als Editorin verantwortlich für Kundenzeitschriften und Produktbroschüren war.
Das Ergebnis sei ein Geschäftskonzept, das sich auf die Kombination von Fachkenntnis und Kommunikationsexpertise gründe und deshalb dem Kunden langwierige Abstimmungsvorgänge erspare, wie sie mit branchenfremden Partnern vorkämen. Werbetexte, Produktinformationen und Investmentkommunikation entstünden nach dem Motto, dass alles, was gesagt werden könne, auch leicht verständlich gesagt werden könne. Bei Werbetexten werde außerdem Wert darauf gelegt, dass sie Kopf und Bauch gleichermaßen ansprächen.
Kontaktinfo: Fremde Federn · Köddermann & Zimmermann GbR Adalbertstraße 4 60486 Frankfurt am Main
Telefon: 069/7701 2657 (Büro) 069/7701 2797 (Dr. Ralf Köddermann, direkt) 069/460 92 480 (Anette M. Zimmermann, direkt) Fax: 069/7701 2782 www.fremde-federn.de
Die Fremde Federn · Köddermann & Zimmermann GbR ist eine auf die Finanzbranche spezialisierte Textagentur. Schwerpunkte sind Werbung, Produktbeschreibungen, Investmentkommunikation und Übersetzungen sowie die Produktion von Broschüren, Kundenzeitschriften und anderen Kommunikationstools.
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